Neuropsychologische Tests können kognitive Leistungsfähigkeiten zeigen

München. 18. Mai 2015– „Keine Frage, unser Leben ist stressig. Ob als alleinerziehende Mutter, Manager oder Angestellter, für die Tätigkeiten wird immer weniger Zeit eingeräumt – wir leben heute auf der Überholspur“, konstatiert Dr. med. Lorenz Schweyer, Facharzt für Nervenheilkunde, Psychiatrie und Psychotherapie sowie Gründer von IMB interdisziplinäre medizinische Begutachtung. „Aber führt dies gleich zu einem Anstieg von Depression oder Frühverrentung?“

Die kognitiven Tests müssen zu einem plausiblen Ergebnis kommen. Neben den computergestützten Testverfahren weisen beispielsweise standardisierte Selbstbeschreibungen anhand von Multiplechoice-Fragen auf die Intensität der Einschränkung hin. Dr. Markus Hieber, Psychologischer Psychotherapeut und Neuropsychologe beim IMB Gutachterinstitut, versucht den Gutachtenprozess für den Probanten so transparent wie möglich zu machen. Deswegen diktiert er schon während des Gespräches die Ergebnisse der Anamnese und Exploration. In sein Fazit, das er im Anschluss daran verfasst, fließen auch immer seine Erfahrungen aus dem Klinikalltag. „Ich kenne nach über zwanzig Jahren in der Klinik Krankheitsverläufe und –ausprägungen. Dies ist immer ein Teil meiner Begutachtung über Fähigkeiten und Leistungen des Probanden.“ Klare und valide Einschätzungen legen die Gutachter immer zugrunde. „Dabei ist es uns wichtig, jeden Fall individuell und objektiv zu betrachten – dies ist die Basis unseres Selbstverständnisses“, so Dr. Hieber. „Die Entscheidung, wann eine Berufsunfähigkeit vorliegt, machen wir uns nicht leicht. Wir berücksichtigen die Gespräche, die Akten und schauen auf die Testergebnisse – aus all den Aspekten setzt sich dann ein individuelles und nachvollziehbares Ergebnis zusammen.“